Ein Displayschaden ist die mit Abstand häufigste Handy-Reparatur, und die am einfachsten vermeidbare. Die Frage ist nur: Panzerglas oder Folie? Die Antwort fällt deutlicher aus, als viele denken.
Gehärtetes Glas (Tempered Glass) ist 0,3 bis 0,5 Millimeter dick und übernimmt bei einem Aufprall die Rolle des Opfers: Es bricht, damit das Display darunter heil bleibt. Dazu fühlt es sich exakt wie das Original-Display an, Finger gleiten identisch, die Bildqualität bleibt unverändert. Gegen Kratzer von Schlüsseln und Sand ist es praktisch immun.
Kunststofffolien sind dünner, unauffälliger und billiger. Gegen Mikrokratzer helfen sie gut, bei einem Sturz auf eine Kante bringen sie aber kaum Schutz, die Aufprallenergie geht fast ungebremst ins Display. Ihre Nische: gebogene Displays, bei denen Glas schlecht haftet, und alle, die nur Kratzschutz ohne spürbare Zusatzdicke wollen.
| Panzerglas | Schutzfolie | |
|---|---|---|
| Sturzschutz | Gut bis sehr gut | Kaum |
| Kratzschutz | Sehr gut | Gut |
| Haptik | Wie Original | Leicht gummig |
| Montage | Anspruchsvoller | Einfacher |
| Preis | Etwas höher | Tief |
Das beste Glas nützt wenig, wenn es schief sitzt oder Staubblasen die Haftung schwächen. In unseren Filialen in Basel, Bern und Solothurn montieren wir dein Panzerglas blasenfrei und passgenau, in wenigen Minuten, mit sauber gereinigtem Display.
Für den Alltag ist Panzerglas die klare Empfehlung: echter Sturzschutz, Original-Haptik, kleiner Preis im Vergleich zum Display-Tausch, den es verhindert. Die Folie bleibt die Wahl für Spezialfälle. Und in Kombination mit einer Hülle mit erhöhtem Rand ist dein Gerät fürs Grobe gerüstet, mehr dazu im Ratgeber Handy richtig schützen.