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eSIM in der Schweiz einrichten: so funktioniert es

Kein Kartenschlitz mehr, dafür ein QR-Code. Wie du eine eSIM aktivierst, worauf du beim Gerätewechsel achten musst und warum sie auf Reisen so praktisch ist.

Smartphone auf weissem Untergrund, daneben das SIM-Werkzeug und ein leeres SIM-Fach
Inhalt

Eine eSIM ist eine SIM-Karte, die fest im Gerät verbaut ist und per Software beschrieben wird. Statt eine Plastikkarte einzulegen, scannst du einen QR-Code. Alle grossen Schweizer Anbieter unterstützen das inzwischen.

Was du brauchst

  • Ein Gerät, das eSIM unterstützt. Das trifft auf aktuelle Smartphones der letzten Jahre zu, bei älteren Modellen lohnt der Blick ins Datenblatt.
  • Einen Tarif deines Anbieters, der eSIM erlaubt.
  • Eine stabile WLAN-Verbindung während der Aktivierung.

Die Einrichtung in vier Schritten

  1. Profil beim Anbieter bestellen. Du erhältst entweder einen QR-Code per Mail oder im Kundenportal.
  2. In den Einstellungen Mobilfunk öffnen und eSIM hinzufügen wählen. Der genaue Menüpunkt heisst je nach System leicht anders, liegt aber immer im Mobilfunk-Bereich.
  3. QR-Code scannen. Das Profil wird geladen, das dauert meist unter einer Minute.
  4. Bezeichnung vergeben, etwa Privat oder Arbeit, und festlegen, welche Nummer für Anrufe und für mobile Daten voreingestellt ist.

Wichtig: Scanne den QR-Code nur einmal. Viele Profile lassen sich genau einmal installieren. Brauchst du es erneut, musst du beim Anbieter ein neues anfordern.

Der grosse Vorteil: zwei Nummern in einem Gerät

Die meisten aktuellen Geräte können eine physische SIM und eine eSIM parallel nutzen, manche sogar mehrere eSIM-Profile. Damit trennst du privat und geschäftlich ohne zweites Handy, und du kannst im Ausland eine lokale Datenverbindung nutzen, während deine Schweizer Nummer erreichbar bleibt.

Auf Reisen

Genau hier spielt die eSIM ihre Stärke aus: Du buchst vor der Abreise ein Datenpaket fürs Zielland, aktivierst es nach der Landung und musst weder einen Laden suchen noch deine Schweizer Karte herausnehmen. Achte darauf, ob das Paket nur Daten enthält oder auch eine Telefonnummer, und stelle in den Einstellungen ein, welche Leitung für mobile Daten verwendet wird. Sonst telefonierst du im Ausland versehentlich über die teurere Leitung.

Die Stolperfalle beim Gerätewechsel

Eine eSIM lässt sich nicht einfach ins nächste Handy stecken. Sie muss übertragen oder neu bestellt werden. Aktuelle Systeme bieten dafür eine Übertragungsfunktion zwischen zwei Geräten an, ansonsten forderst du beim Anbieter ein neues Profil an. Erledige das, bevor du das alte Gerät zurücksetzt. Wie du beim Gerätewechsel sonst vorgehst, steht in iPhone einrichten und Daten umziehen und in der Verkaufs-Checkliste.

Fazit

Die Einrichtung dauert wenige Minuten, der QR-Code ist meist nur einmal nutzbar, und beim Gerätewechsel musst du die eSIM aktiv mitnehmen. Wenn dein aktuelles Handy noch keine eSIM unterstützt, findest du unter Smartphones geprüfte Geräte, die es können.

Häufige Fragen

Welche Geräte unterstützen eSIM?
Die meisten Smartphones der letzten Jahre. Bei älteren Modellen lohnt ein Blick ins Datenblatt des Herstellers, bevor du ein Profil bestellst.
Kann ich eine eSIM auf ein neues Handy übertragen?
Nicht durch Umstecken. Aktuelle Systeme bieten eine Übertragungsfunktion zwischen zwei Geräten, sonst forderst du beim Anbieter ein neues Profil an. Erledige das vor dem Zurücksetzen des alten Geräts.
Kann ich eSIM und normale SIM gleichzeitig nutzen?
Bei den meisten aktuellen Geräten ja. Damit hast du zwei Nummern in einem Handy, etwa privat und geschäftlich oder Schweiz und Ausland.
Was passiert, wenn ich den QR-Code zweimal scanne?
Viele Profile lassen sich nur einmal installieren. Ist der Code verbraucht, musst du beim Anbieter ein neues Profil anfordern.
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