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Mehrere Geräte auf einmal verkaufen: so behältst du den Überblick

Ob Haushaltsauflösung oder Geräteflottenwechsel: Wenn mehr als ein Handy abzugeben ist, entscheidet die Vorbereitung über Aufwand und Ertrag. Die Reihenfolge, die sich bewährt.

Mehrere Smartphones aufgereiht neben zwei offenen Versandkartons
Inhalt

Ein einzelnes Handy zu verkaufen ist schnell erledigt. Bei fünf oder zehn Geräten wird aus derselben Aufgabe schnell ein Nachmittag, wenn man ohne System vorgeht. Mit der richtigen Reihenfolge bleibt es überschaubar.

Schritt 1: Inventar machen, bevor du etwas anfasst

Leg eine einfache Liste an, eine Zeile pro Gerät: Modell, Speichergrösse, Farbe, offensichtliche Schäden, Zubehör vorhanden ja oder nein. Modell und Speicher findest du in den Einstellungen unter Allgemein und Info. Diese Liste ist später die Grundlage für die Bewertung und verhindert, dass du am Ende nicht mehr weisst, welches Gerät zu welchem Preis gehört.

Nummeriere die Geräte mit einem Klebezettel. Das klingt übertrieben und spart erfahrungsgemäss die meiste Zeit.

Schritt 2: Konten und Daten, Gerät für Gerät

Arbeite jedes Gerät vollständig ab, bevor du das nächste anfasst. Die Reihenfolge ist immer dieselbe: Backup erstellen, falls noch Daten gebraucht werden, vom Konto abmelden, dann alle Inhalte löschen, dann SIM-Karte entnehmen. Der häufigste Fehler bei mehreren Geräten ist, zuerst alle zu löschen und erst danach zu merken, dass die Konten noch verknüpft sind. Details dazu in Aktivierungssperre entfernen und in der Verkaufs-Checkliste.

Bei Geräten aus einem beruflichen Umfeld kommt ein Punkt dazu: Eine Geräteverwaltung des Arbeitgebers muss ordentlich entfernt werden, sonst bleibt das Gerät gesperrt. Das lässt sich nur über die zuständige Stelle lösen, nicht am Gerät selbst.

Schritt 3: Zustand ehrlich einordnen

Geh die Liste durch und notiere pro Gerät: Display gesprungen, Gehäuse zerkratzt, Akku schwach, Funktion eingeschränkt. Wie der Zustand den Preis beeinflusst, steht in Was ist mein Handy noch wert. Ein schwacher Akku ist kein Problem, ein gebrochenes Display senkt den Preis, macht das Gerät aber nicht wertlos, siehe Handy verkaufen trotz Displayschaden.

Schritt 4: Zubehör bündeln

Originalkartons, Kabel und Netzteile den jeweiligen Geräten zuordnen. Vollständiges Zubehör wirkt sich positiv aus. Was übrig bleibt und zu keinem Gerät gehört, kannst du separat behalten, ein Reservekabel ist immer nützlich.

Schritt 5: Bewerten und abgeben

Rechne jedes Gerät einzeln über Verkaufen durch. Wenn du gleichzeitig Ersatz beschaffst, ist Eintauschen der kürzere Weg, weil der Betrag direkt angerechnet wird. Geräte, die wirklich defekt und nicht mehr verwertbar sind, gehören in die Elektroschrott-Sammelstelle, deren Rücknahme in der Schweiz kostenlos ist.

Fazit

Erst inventarisieren, dann Gerät für Gerät abmelden und löschen, dann bewerten. Wer die Reihenfolge einhält, braucht für zehn Geräte kaum länger als für zwei, und keines bleibt am Ende wegen einer vergessenen Kontosperre liegen.

Häufige Fragen

In welcher Reihenfolge soll ich bei mehreren Geräten vorgehen?
Erst eine Liste mit Modell, Speicher und Zustand anlegen und die Geräte nummerieren. Dann jedes Gerät einzeln vollständig abarbeiten: Backup, abmelden, löschen, SIM entnehmen.
Was ist bei Firmengeräten zu beachten?
Eine Geräteverwaltung des Arbeitgebers muss über die zuständige Stelle entfernt werden. Am Gerät selbst lässt sie sich nicht lösen, sonst bleibt es gesperrt.
Muss ich jedes Gerät einzeln bewerten lassen?
Ja, weil Modell, Speicher und Zustand den Preis bestimmen und sich von Gerät zu Gerät unterscheiden. Die vorbereitete Liste macht das schnell.
Was mache ich mit Geräten, die niemand mehr will?
Sie gehören in die Elektroschrott-Sammelstelle. Die Rücknahme ist in der Schweiz an der Verkaufsstelle kostenlos.
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