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Handy mit kaputtem Display verkaufen: geht das?

Ein Riss macht dein Handy nicht wertlos. Ob sich die Reparatur vor dem Verkauf lohnt, wie du trotz defektem Bildschirm an deine Daten kommst und was du vorher erledigen musst.

Smartphone mit gesprungenem Display auf heller Fläche, daneben ein Monsterablatt
Inhalt

Ein Riss im Display fühlt sich nach Totalverlust an. Ist er nicht. Defekte Geräte werden ohnehin aufbereitet, und ein gesprungenes Display ist dabei einer der am besten planbaren Fälle.

Lohnt sich die Reparatur vor dem Verkauf?

In den meisten Fällen nicht. Du zahlst die Reparatur zum Endkundenpreis, während der Ankaufspreis nur um einen Teil dieses Betrags steigt. Das rechnet sich selten. Anders ist es, wenn du das Gerät ohnehin noch eine Weile weiternutzen willst: Dann reparierst du für dich, nicht für den Verkauf. Was den Preis eines Displaytauschs bestimmt, steht in Was kostet ein Displaytausch.

Zuerst: an die Daten kommen

Solange das Gerät noch startet und der Touchscreen wenigstens teilweise reagiert, mach ein Backup, so wie du es sonst auch tun würdest. Reagiert der Touch gar nicht mehr, gibt es zwei Wege:

  • Backup über den Computer: Schliess das Gerät an. Musst du auf dem Handy Diesem Computer vertrauen bestätigen, brauchst du dafür eine funktionierende Eingabe.
  • Maus oder Tastatur anschliessen: Über einen passenden Adapter lassen sich viele Geräte auch mit externer Maus bedienen. Damit kommst du durch die Bestätigungsdialoge.

Wenn gar nichts mehr geht, hilft die Datenrettung. Was in dieser Situation zusätzlich hilft, steht in Handy geht nicht mehr an.

Der Schritt, den du nicht auslassen darfst

Melde das Gerät von deinem Konto ab. Ohne diesen Schritt ist es für den Ankauf nicht verwertbar. Das geht auch aus der Ferne am Computer, selbst wenn das Handy nicht mehr bedienbar ist. Die Anleitung dazu steht in Aktivierungssperre entfernen. Und selbst wenn du die Daten nicht mehr löschen kannst: Bei der Aufbereitung wird jedes Gerät vollständig zurückgesetzt.

Ehrlich angeben zahlt sich aus

Gib den Schaden bei der Bewertung genau an: gesprungenes Glas, Bild sichtbar oder nicht, Touch funktionsfähig oder nicht. Diese drei Angaben machen den Unterschied in der Einstufung. Ein verschwiegener Defekt fällt bei der Prüfung ohnehin auf und führt nur zu einer Korrektur. Los geht es bei Handy verkaufen, oder du rechnest den Betrag beim Eintauschen direkt an ein neues Gerät an.

Fazit

Reparieren lohnt sich nur, wenn du das Gerät behältst. Für den Verkauf gilt: Daten sichern, vom Konto abmelden, Schaden ehrlich angeben. Der Rest passiert bei der Aufbereitung, und dein kaputtes Handy wird wieder zu einem funktionierenden Gerät für jemand anderen.

Häufige Fragen

Bekomme ich für ein Handy mit kaputtem Display noch Geld?
Ja. Der Preis fällt niedriger aus, aber ein Displayschaden macht ein Gerät nicht wertlos, weil es ohnehin professionell aufbereitet wird.
Soll ich das Display vor dem Verkauf reparieren lassen?
Meist nicht. Die Reparatur zum Endkundenpreis kostet mehr, als der Ankaufspreis dadurch steigt. Reparieren lohnt sich, wenn du das Gerät weiternutzt.
Wie komme ich an meine Daten, wenn der Touchscreen nicht reagiert?
Über ein Backup am Computer oder indem du per Adapter eine Maus anschliesst, um Bestätigungsdialoge zu bedienen. Geht gar nichts mehr, hilft die Datenrettung.
Muss ich das Gerät vorher zurücksetzen?
Wenn möglich ja, mindestens aber vom Konto abmelden. Die Abmeldung geht auch aus der Ferne am Computer, falls das Handy nicht mehr bedienbar ist.
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