Inhalt
Die Frage taucht immer im selben Moment auf: beim Kauf eines Geräts, wenn eine Versicherung angeboten wird. Sie lässt sich nicht pauschal beantworten, aber mit drei Überlegungen ziemlich schnell für dich persönlich.
Überlegung 1: dein tatsächliches Risiko
Sei ehrlich zu dir: Wie oft ist dir in den letzten fünf Jahren ein Handy heruntergefallen, und wie oft ging dabei etwas kaputt? Wer auf dem Bau arbeitet, viel Velo fährt oder kleine Kinder hat, die das Handy gern halten, hat ein anderes Risiko als jemand, dessen Handy zwischen Schreibtisch und Jackentasche pendelt. Wer bisher nie etwas kaputtgemacht hat, zahlt mit einer Versicherung meist mehr ein, als er je herausbekommt.
Überlegung 2: das Kleingedruckte
Der Preis der Police ist nur die halbe Rechnung. Achte auf diese Punkte:
- Selbstbehalt: Was zahlst du pro Schadensfall selbst? Bei kleineren Reparaturen kann der Selbstbehalt den Nutzen aufheben.
- Zeitwert oder Neuwert: Wird im Totalschaden der aktuelle Wert ersetzt oder ein gleichwertiges Gerät gestellt?
- Ausschlüsse: Wasserschaden, Diebstahl ohne Aufbruchspuren und Verlust sind häufig nicht oder nur eingeschränkt gedeckt.
- Anzahl Schadensfälle: Viele Policen decken nur ein oder zwei Fälle pro Laufzeit.
Überlegung 3: was der Schaden realistisch kostet
Die häufigsten Schäden sind Display und Akku, und beides sind planbare Reparaturen. Was den Displaypreis bestimmt, haben wir in Was kostet ein Displaytausch aufgeschlüsselt. Rechne die Jahresprämie plus Selbstbehalt gegen eine solche Reparatur. Bei günstigen Geräten übersteigt die Versicherungssumme über zwei Jahre schnell den Wert des Handys, bei teuren Flaggschiffen sieht die Rechnung anders aus.
Der Mittelweg, den viele übersehen
Der wirksamste und günstigste Schutz ist immer noch mechanisch: eine Hülle mit erhöhtem Rand und ein Panzerglas kosten einen Bruchteil einer Jahresprämie und verhindern einen grossen Teil der typischen Schäden von vornherein. Worauf es dabei ankommt, steht in Handyhülle auswählen. Passendes findest du unter Schutzhüllen und Tempered Glas.
Für wen sich eine Versicherung lohnt
Für Menschen mit hohem Alltagsrisiko und einem teuren Gerät, und für alle, die im Schadensfall nicht plötzlich eine grössere Summe aufbringen möchten. Wenn das auf dich zutrifft, findest du unser Angebot unter Handyversicherung. Für alle anderen ist die nüchterne Antwort: Hülle, Glas und im Fall der Fälle eine Reparatur sind über die Laufzeit meist günstiger.
Fazit
Rechne mit deinem eigenen Risiko statt mit dem Durchschnitt. Prüfe Selbstbehalt und Ausschlüsse, bevor du die Prämie mit einer Reparatur vergleichst. Und investiere in jedem Fall zuerst in Hülle und Panzerglas, das ist die Massnahme mit dem besten Verhältnis von Kosten zu Wirkung.
Häufige Fragen
Deckt eine Handyversicherung auch Wasserschäden?
Was ist ein Selbstbehalt?
Lohnt sich eine Versicherung für ein günstiges Handy?
Was schützt am besten vor Displayschäden?
Passend zum Artikel
Sofortpreis in 2 Minuten, Auszahlung innert 24 Stunden nach Prüfung. Oder geprüft refurbished kaufen, mit 1 Jahr Garantie und 14 Tagen Rückgaberecht.
