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Bei Smartwatches ist die Auswahl unübersichtlicher als bei Handys, weil zu jeder Generation mehrere Grössen, Materialien und Funkvarianten gehören. Vier Fragen grenzen die Sache schnell ein.
Frage 1: GPS oder Cellular?
Die Cellular-Variante hat eine eigene Mobilfunkverbindung und funktioniert ohne Handy in der Nähe. Das lohnt sich, wenn du ohne Handy joggen oder schwimmen gehst und trotzdem erreichbar sein willst. Es setzt aber einen passenden Abo-Zusatz bei deinem Schweizer Anbieter voraus, der monatlich kostet. Wer die Uhr ohnehin immer zusammen mit dem Handy trägt, spart mit der GPS-Variante beim Kauf und dauerhaft beim Abo.
Frage 2: welche Gehäusegrösse?
Es gibt jeweils eine kleinere und eine grössere Variante. Die grössere zeigt mehr Text und hat einen etwas grösseren Akku, die kleinere trägt sich an schmalen Handgelenken angenehmer. Das lässt sich schlecht theoretisch entscheiden, probiere es wenn möglich an. Wichtig für den Gebrauchtkauf: Armbänder passen innerhalb einer Grössenfamilie, aber nicht zwischen allen Generationen beliebig. Prüfe das, bevor du ein teures Armband kaufst.
Frage 3: Aluminium oder Edelstahl?
Aluminium ist leichter und günstiger, Edelstahl schwerer, kratzfester im Glanz und mit widerstandsfähigerem Frontglas. Für Sport ist Aluminium meist die angenehmere Wahl, weil das Gewicht am Handgelenk auffällt. Für den täglichen Büroeinsatz ist es Geschmackssache.
Frage 4: wie lange soll sie halten?
Wie beim Handy gilt: Der Update-Zeitraum läuft ab Marktstart des Modells. Eine sehr alte Uhr bekommt irgendwann kein neues Betriebssystem mehr, und dann fallen mit der Zeit Apps und Funktionen weg. Eine ein bis drei Jahre alte Generation ist deshalb meist der beste Kompromiss aus Preis und verbleibender Nutzungsdauer.
Der Punkt, den viele beim Gebrauchtkauf übersehen
Der Akku. Eine Smartwatch hat eine sehr kleine Zelle, die entsprechend schneller altert als die im Handy. Eine Uhr, die nur noch einen halben Tag durchhält, ist im Alltag unbrauchbar, weil sie genau dann leer ist, wenn du sie brauchst. Achte deshalb auf den geprüften Zustand statt nur auf den Preis. Bei uns durchlaufen alle Geräte dieselbe Diagnose, mehr dazu in PhoneCheck erklärt. Die aktuelle Auswahl findest du unter Watch.
Fazit
GPS reicht den meisten, die Grösse entscheidet das Handgelenk, Aluminium ist die praktischere Wahl. Und beim gebrauchten Kauf ist der Akkuzustand wichtiger als die Generation. Wenn du eine alte Uhr oder ein altes Handy abzugeben hast, kannst du beides verkaufen und anrechnen lassen.
Häufige Fragen
Brauche ich die Cellular-Variante?
Passen Armbänder zwischen allen Generationen?
Worauf muss ich beim gebrauchten Kauf besonders achten?
Aluminium oder Edelstahl?
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