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Fünf sinnvolle Verwendungen für dein altes Handy

In Schweizer Schubladen liegen Millionen ungenutzter Geräte. Fünf Ideen, die wirklich funktionieren, und die ehrliche Antwort, wann Weitergeben besser ist als Behalten.

Vier ältere Smartphones überlappend auf hellem Eichenholz
Inhalt

Fast jeder Haushalt hat mindestens ein ausrangiertes Handy in einer Schublade. Es funktioniert noch, aber es hat keine Aufgabe mehr. Hier sind fünf, die tatsächlich im Alltag bestehen.

1. Überwachungs- oder Babykamera

Mit einer entsprechenden App wird aus dem alten Handy eine Kamera, die auf dein aktuelles Gerät streamt. Praktisch für das Kinderzimmer, den Eingangsbereich oder um während der Ferien nach der Wohnung zu sehen. Wichtig: Das Gerät braucht dafür Dauerstrom und eine Halterung, siehe Halterungen.

2. Musik- und Podcast-Gerät

Ein altes Handy fest am Küchenradio, im Bad oder in der Werkstatt: WLAN an, Streaming-App drauf, fertig. Der Vorteil gegenüber dem Hauptgerät ist, dass du nicht jedes Mal die Verbindung wechseln musst und dass Feuchtigkeit oder Staub dem alten Gerät weniger ausmachen.

3. Navigations- und Musikgerät im Auto

Fest im Auto montiert, dauerhaft am Ladegerät, ohne Anrufe und Nachrichten. Das reduziert Ablenkung deutlich, weil das Hauptgerät in der Tasche bleiben kann. Worauf du bei Halterung und Laden achten musst, steht in Handy im Auto.

4. Notfallhandy

Ein geladenes Zweitgerät im Auto, im Wanderrucksack oder in der Schublade ist mehr wert als jede App. Auch ohne SIM-Karte können damit Notrufe abgesetzt werden. Ein bis zweimal im Jahr laden, dann ist es einsatzbereit, wenn das Hauptgerät ausfällt oder gestohlen wird.

5. Erstes Gerät für Kinder

Ohne SIM-Karte, nur mit WLAN, als Einstieg zum Fotografieren, Zeichnen und Lernen. Mit eingerichteter Kindersicherung ist das ein kontrollierter Start, ohne dass ein neues Gerät gekauft werden muss. Wie du das sauber einrichtest, steht in Tablet für Kinder, die Schritte gelten genauso fürs Handy.

Wann Weitergeben die bessere Wahl ist

Ehrlich gesagt: meistens. Ein Gerät, das in der Schublade liegt, verliert monatlich an Wert, und der Akku nimmt durch Tiefentladung Schaden. Wenn du für keine der fünf Ideen einen echten Bedarf hast, ist Verkaufen oder Eintauschen die sinnvollere Entscheidung, ökologisch wie finanziell. Warum das auch für die CO2-Bilanz zählt, steht in Refurbished und CO2.

Und wenn ein Gerät wirklich am Ende ist, gehört es in die Elektroschrott-Sammelstelle, nicht in den Hausmüll. Die Rücknahme ist in der Schweiz beim Verkaufspunkt kostenlos.

Fazit

Zweitverwendung ist gut, wenn ein echter Bedarf dahintersteht. Ohne Bedarf ist die Schublade nur eine langsame Form des Wegwerfens. Dann bringt das Gerät bei jemand anderem mehr, und dir bringt es einen Beitrag ans nächste Handy.

Häufige Fragen

Kann ich ein altes Handy als Überwachungskamera nutzen?
Ja, mit einer entsprechenden App streamt es auf dein aktuelles Gerät. Es braucht dafür Dauerstrom und eine feste Halterung.
Funktioniert ein Notruf ohne SIM-Karte?
Ja, Notrufe sind auch ohne SIM-Karte möglich. Deshalb ist ein geladenes Zweitgerät im Auto oder Rucksack sinnvoll.
Schadet es dem Handy, wenn es lange in der Schublade liegt?
Ja. Der Akku entlädt sich mit der Zeit tief und kann dadurch dauerhaft Schaden nehmen. Zusätzlich sinkt der Wiederverkaufswert kontinuierlich.
Wohin mit einem Gerät, das wirklich defekt ist?
In die Elektroschrott-Sammelstelle. Die Rücknahme ist in der Schweiz an der Verkaufsstelle kostenlos, im Hausmüll hat es nichts verloren.
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